Till on Tour.com

Eeeeeendlich

Nach langen 36 Stunden, drei Flügen, vier Flughäfen und einer Taxifahrt sind wir endlich in Bali angekommen.

Nachdem uns Viktor freundlicherweise um 6:30 Uhr zuhause abholt und wir unsere Rucksäcke im Auto verstaut haben geht es los. Der übliche Stau morgends Richtung Frankfurt wird zur Gedultsprobe wenn man rechtzeitig am Flughafen sein will. Gott sei Dank haben wir genug Puffer eingeplant.

Nachdem wir die Rucksäcke aufgegeben haben und wir fingerkreuzdend hoffen das sie den dreimaligen Flugzeugwechsel ebenso gut überstehen wie wir, machen wir uns an das übliche Geraffel eines Fliegenden. Boardkartenkontrolle, Security-Check, Gate suchen, merken das man falsch gelaufen ist, nach der Richtung fragen, Security-Check, Boardkartenkontrolle, … das übliche eben.

Am Gate fällt uns schon eine Gruppe Chinesen auf die mit der Aufgabe einer Reise hoffnungslos überfordert scheint. Auch nach dem Boarden, als wir uns häuslich in unserem neuen Zuhause für die nächsten 7 Stunden eingerichtet haben, fallen die Reise-Chinesen wieder auf. Offensichtlich ist es ihnen nicht gelungen 15 zusammenhängende Plätze zu buchen. Deshalb wird jetzt angeregt und lautstark in sämtlich verfügbaren Volksgruppen-Dialekten darüber diskutiert wer denn nun wo sitzen könne, wolle oder sollte. Das stört nicht nur uns, sondern auch die Flugbegleiter scheinen sichtlich genervt.

Auch nach mehrmaligem Ermahnen, ob persönlich oder über die Lautsprecheranlage, sich doch bitte während des Starts hinzusetzen und anzuschnallen, werden ignoriert wie das Aufsagen eines Gedichtes. Erst als es Essen gibt kehrt dann langsam Ruhe ein und alle haben einen vorerst genehmen Platz gefunden.

Da wir mit Etihad unterwegs sind, fehlt es an keinen Annehmlichkeiten. Vom gedämpften Tuch zum Hände reinigen, einer Speisekarte, einem sehr leckerem Essen bis hin zu einem erstklassigem Entertainment-System dass neben den üblichen Spielfilmen auch Serien, Spiele und die Ansicht der Außenkamera liefert.

Der Aufenthalt in Abu Dhabi ist angenehm. Nicht so kurz, dass man hetzen muss, und nicht so lange das man die Auslage aller anwesenden Shops im Geiste auswendig aufsagen kann. Anschließend das gleiche Prozedere wie zuvor. Wieder richten wir uns häuslich ein und bemerken angenehm das die Gruppe der “Wander-Chinesen” nicht auf diesem Flug dabei ist.

Der dritte Flug ist etwas hektischer, da wir hierfür noch keine Boardkarten haben. Alleine den Transfer Desk zu finden ist eine Herausforderung. Nachdem wir die Boardkarten haben begeben wir uns direkt zum Gate, da der Weiterflug schon in 5 min boarden soll. Allerdings tut sich dort gar nichts. Es ist auch kein Personal da, nur immer mehr Passagiere.

Erst 20 min nach der angegebenen Boarding-Zeit wird ein weiterer Security-Check durchgeführt. Da der Flieger jedoch erst 15 min nach Boarding-Zeit eintrifft verschiebt sich der Flug wohl etwas.

In Bali gelandet stellen wir überrascht fest das das Visum-on-Arrival wohl kostenlos ist und wir betreten das erste Mal Indonesien. Her versorgen wir uns noch mit Indonesischer Währung und einer SIM-Karte. Anschließend werden seitens jeglicher männlicher Anwesenden wilde Verhandlungen über einen eventuellen Fahrpreis aufgenommen. Angefangen bei $25 geht es fix auf $15 herunter. An der offiziellen Stelle erfahren wir dann das $15 wohl der offizielle Preis ist und wir lassen uns ein Gefährt zuweisen.

Eine Fahrt in den verstopften Straßen von Denpasar später erreichen wir unsere erste Unterkunft das Yulia1 Homestay. Die Bilder im Internet haben nicht gelogen und wir betreten eine kleine, enge, aber wunderschöne Gartenanlage mit Wasserspielen, unzähligen Vogelkäfigen und Steinskulpturen. Unser Zimmer liegt im ersten Stock und vom Balkon aus sehen wir die kleine Anlage.

Nach einem typisch indonesischem Abendessen und einer 30-minütigen Nackenmassage fallen wir ins Bett um den dringend benötigten Schlaf nachzuholen.

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Indonesien Trip