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Bali – ankommen, ausruhen

Nach einer durchwachsenen Nacht, 7 Stunden Zeitverschiebung hinterlässt eben doch Spuren, wollen wir den heutigen Tag langsam angehen.

Das Frühstück, das beim Zimmerpreis von 17 € enthalten ist, könnte sich nicht unbedingt mit dem europäischem Standard messen, aber das braucht es hier auch gar nicht. Es gibt einen großen Teller geschnittene Ananas, Mango, Papaya, Melone und Bananen. Dazu ein paar Scheiben Toast mit Butter und Marmelade und Kaffee.

Uns fällt auf das hier sehr viele Vogelkäfige rumstehen. Direkt daneben viele Trophäen vom hiesigen Vogelzuchtverein.

Nach einem kurzen Nickerchen geht es dann Richtung Strand. Zuerst erkunden wir ein kleines Cafe direkt neben unserem Homestay und merken es uns vor das Abendessen vor. Anschließend kaufen wir noch ein paar T-Shirts ein und machen uns dann endgültig auf den Weg zum Strand.

Wir wohnen in der Parallelstraße zum Beachfront, also dürfte die Navigation nicht all zu schwer fallen, dachten wir zumindest. Die auf der Karte im Reiseführer unseres Verrauens beschriebenen Querstraßen entpuppen sich jedoch als kontrollierte Zugangsstraßen von Hotelanlagen.

So nach einem Zugang zum Strand suchend, trifft uns Made und offeriert uns einen Tagesausflug für den nächsten Tag für ganze 40 €.Diesen nehmen wir uns dann für den folgenden Tag vor.

Er versichert uns auch, das es kein Problem wäre die Hoteldurchgänge zu nutzen und so kommen wir nach einigem Suchen doch noch zum Strand. Balis Ostküste ist genau wie man sich einen Strand in Bali vorstellt. Weißer Sandstrand, Palmen und fast immer Aussicht auf die nächste Insel.

Auf dem Weg durch die Hotelanlage haben wir zwei Briten getroffen die uns, ganz im britischen Element, eine kleine Bar am Strand empfohlen haben. Hier lassen wir uns auch auf gemütlichen Sitzsäcken direkt am Strand nieder. Zwischen den aufgestellten bunten Flaggen, die Füße im Sand, ein Buch in der Hand und der frische Kaffee neben uns auf dem Tisch, … so lässt es sich aushalten.

So könnte man es eigentlich ewig aushalten, bis auf die Tatsache das es langsam dunkel wird und so ziehen wir ein paar Getränke später am Strand entlang unserer Unterkunft entgegen.

In der festen Überzeugung, man könne ja durch alle Hotelanlagen auch zu unserer Straße zurück, laufen wir den Beachwalk entlang. Hier übernachet die betuchtere Bevölkerungsschicht. Luxusanlagen mit Pools und wunderschön angelegte Restaurants im Sand laden ein. Viele der Hotelanlagen warnen Unbefugte jedoch vor dem Durchqueren.

Bei einer Hotelanlage versuchen wir es dennoch, und nach einigen Minuten fragen wir uns ob vor dem Durchqueren gewarnt wird weil man nicht möchte das Touristen umherlaufen die dort nicht wohnen oder einfach zu deren Schutz, da sie den Weg ohnehin nicht finden würden.

Irgendwann finden wir dann einen Weg, nur um zu merken dass geschlagene 5 m weiter eine Querstraße gewesen wäre. Naja, Hauptsache durch.

Zurück auf “unserer” Straße finden wir auch schnell unser vorher ausgespähtes Cafe “Little Bird”. Hier gibt es neben einer etwas verrückten Ausstattung aus Holz auf tolle indonesische Gerichte. Wir entscheiden uns für ein Nasi Goreng Spezial (gebratener Reis mit Satee-Spießen) und einen Salat aus Tofu, Sprossen und Erdnusssauce.

Mit vollen Bäuchen und bewaffnet mit einem Feierabendbierchen ziehen wir uns dann auf unseren Balkon zurück. Schließlich wollen wir unseren Schlafrythmus mal in den Griff bekommen

Indonesien Trip