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Camiguin – Teil 4

In unserem Hostel ist am späten Abend ein Gentleman aus Chicago eingecheckt, der aber hier in Cagayan d’Oro lebt. Er hat uns zum Thema Bargeld noch einige Tipps gegeben und so hoffen wir unseren Cashflow in Schwung zu bekommen.

Zuerst versuchen wir es im Villa Paradiso, ein Hotel etwas höher in Mambajao gelegen. Hier soll man Geld von der Kreditkarte bekommen können … Normalerweise.

Die freundliche Frau am Empfang erklärt uns, dass sie normalerweise Barschecks ausstellen, die dann auf der Bank eingelöst werden können. Die entsprechende Angestellte ist jedoch leider bis Mitte Januar im Urlaub. Na, toll.

Der zweite Tipp ist eine Art Kaufhaus neben dem Markt in der „Stadtmitte“. Die Hauptstadt der Insel besteht im Großen und Ganzen aus vier Straßen in die sich so viele wie möglich Geschäfte aller Art gedrängt haben. Biegt man falsch ab und fährt 200 Meter in irgendeine Richtung, steht man meist wieder auf einem Feld. Allerdings ist falsch abbiegen gar nicht so einfach, da fast jede Straße eine Einbahnstraße ist. Man muss also gut vorher planen wo man hinmöchte, und dann sehen welche Straße man nehmen kann.

Das „Kaufhaus“ DL Bonita ist das einzige seiner Art. In einem nach vorne offenem Gebäude gibt es hier alles zu kaufen was man braucht und eben nicht braucht … außer Obst und Gemüse. Aber das gibt es ohnehin gegenüber im Markt günstiger und unschlagbar frisch. Neben allen vorstellbaren Gütern hat der Laden auch ein funktionierendes!!!! Kreditkartengerät. In den meisten Läden war zwar ein Gerät vorhanden, aber es war kaputt oder gerade offline bis Mitte Januar.

Uns fallen unzählige Steine vom Herzen, als uns der Ladebesitzer verkündet, dass eine Bargeldabhebung ohne Probleme möglich sei. Zwar ruft er eine stolze Gebühr von 10% auf, aber immerhin funktioniert es. So frisch mit Bargeld ausgestattet erkunden wir erst mal das Kaufhaus und den Markt und kaufen alles was man für die nächsten Tage so braucht.

Da unsere Unterkunft keine Tauchschule mehr beherbergt, suchen wir uns eine andere Option raus. Die Camiguin Action Geckos fallen uns ins Auge, da es bei TripAdvisor sehr gut gerated ist. Da es auch nur ein paar hundert Meter neben unserem Hostel liegt, schauen wir einfach mal vorbei und fragen nach. Das Resort liegt schön im Grünen und die aus Holz und Bambus gebaute Rezeption ist von vielen Pflanzen umwachsen. Echtes Urwald-Feeling! Von dem Restaurant das auch in dem Bambus-Gebäude liegt kann man schon den Strand und das Meer sehen.

Wir laufen direkt zum Dive-Shop und werden von einem rot-blonden Holländer namens Arno angesprochen. Der freundliche Dive-Master ist der Inhaber des Resorts und klärt uns über die Tauchmöglichkeiten auf. Wir sollen einfach an einem der kommenden Tage morgens um 8:30 Uhr da sein und dann besprechen wir direkt an welchem Tauchplatz wir fahren. Vorher gehen wir aber noch in den Dive-Shop und suchen uns schon einmal die passenden Neoprenanzüge, Jackets und Gewichte für den ersten Tauchgang raus.

Nachdem wir von unseren Cash-Problemen erzählt haben bietet er auch an, das nächste Mal über Ihn Geld zu beziehen. Sehr zuvorkommend.

Indonesien Trip