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Wasserfaelle, Elefanten und die Bruecke am Kwai

Leider nicht unser Bild, aber genau so schaut es dort aus

Heute ging die erst Tour vor Ort los. Unser Guide holte uns am Guesthouse ab und wir fuhren mit einem der beruehmten Minibusse Richtung Erawan Nationalpark. Der Erawan Nationalpark ist bekannt fuer seinen 7-stufigen Wasserfall dessen oberste Stufe aussieht wie ein dreikoepfiger Elefant (daher auch der Name, Erawan ist ein dreikoepfiger Elefant der in der Mystik eine Rolle spielt).

Ein unglaubliches Naturschauspiel, eine Stufe schoener als die Andere. Die Wasserfaelle haben ein baeuliches Schimmern, wunderschoen. Die ersten beiden Stufen sind recht schnell zu erreichen, bis Stufe vier ist es auch noch angenehm, bedenkt man die ca. 34 Grad Celsius und die enorme Luftfeuchtigkeit. Danach kam gefuehlte sieben mal die Stufe 5 und bis Stufe 7 empor artet das ganze dann doch in eine Art Bergsteigertrip aus, wobei wir froh waren ordentliches Schuhwerk eingepackt zu haben. Denn wieder bergab wird das ganze schon etwas schwieriger.

Unten angekommen gab es zur Belohnung erst mal Pad Thai, sozusagen das Nationalgericht hier, das man an jeder Strassenecke bekommt, gebratene Nudeln mit Gemuese und Fleisch oder Tofu.

Nun ging es zu einem etwas touristischerem Teil der Reise, dem Elefantenritt, mit den tollen Dickhaeutern drehten wir dann eine Runde ueber den aufgebauten Parkour zu denen auch ein Bad im nahegelegenen Fluss gehoerte. Ich wusste gar nicht das Elefanten so gut Treppen steigen koennen!! Anschliessend gab es dann noch mal eine kleine Fahrt mit einem Floss aus Bambus, was aber ein bischen gefakt war, darunter war ne Stahlkonstruktion 😛

Nach der Abenteuerportion ging es dann zum geschichtlichen Teil des Trips ueber. Die “Death Railway” hat ihren Namen von den vielen Todesopfern die der Bau gefordert hat. Mit dem Bau der Bahntrasse versprachen sich die japanischen Besatzter versorgung der Truppen aus Myanmar. Zum Bau dre Trasse wurden ueber 100.000 Zwangsarbeiter und “Freiwillige” aus Thailand “verheizt”. Dazu wurden Schneisen in ganze Berge geschlagen (Hellfire Pass). Die Bruecke die wir besichtigten lag zwischen einem Berg und einem Tal, in dem der Kwai floss. Und das unheimliche daran… das Ding ist komplett aus Holz!! Eine Bahntrasse aus Holz! Ich bin kein Statiker, aber ich haette schwoeren koennen das das keinen Meter funktioniert.

Trotzdem haben wir dann um 16 Uhr den Zug bestiegen und sind ueber die wacklige Angelegenheit auch noch drueber gefahren. Der Guide zeigte zwar auf allerlei Dinge aus dem Fenster, von denen wir aber herzlich wenig gesehen haben, da wir mangels Sitzplaetzen stehen mussten und die Fenster sich auf einer Hoehe von ca. 1.20 m befanden.

Den Abschluss des Tagestripps war dann der obligatorische Besuch der “Bruecke am Kwai”, die nur ca 3 km von unserem Guesthouse entfernt lag. Die Allieierten haben diese Bruecke in der Mitte zerbombt, so das nur noch die Brueckenkoepfe original sind (Jeder der den Film gesehen hat kennt die Story ja)

Auf eigene Faust haben wir dann abends noch den lokalen “Night Market” unsicher gemacht. Hier bieten alle moeglichen Haendler des Nachts so ziemlich alles an was nicht bei drei auf den Baeumen ist. Von Kleidung, Handys, Elektronik, Speisen und Getraenken bis hin zu sehr fraglichen Ueberbleibseln des Krieges.

Morgen geht es dann weiter nach Ayutthaya, zu den aeltesten Tempelstaetten der Region. Wir sind gespannt.

Indonesien Trip