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The gibbon experience – Day 1

Heute geht es los zur Gibbon Experience. Morgens um 8.30 Uhr finden wir uns mit all unserem Gepaeck im Buero der Gibbon Experience ein. Hier konnten wir unsere Backpacks verstauen und nur einen kleinen Rucksack den wir vorbereitet haben mit in den Dschungl nehmen. Zuerst einmal gabt es noch zwei Videos anzusehen. Das erste zeigte ein paar Informationen zum Gibbon project, ein Projekt das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Spot-Gibbon vor dem Assterben zu bewahren. Das zweite Video sind Safty-Instructions fuer den Aufenthalt im Djungel und zur Benutzung der Zip-Lines.

Anschliessend hiess es aufsatteln, draussen warteten drei Landrover mit Aufbau fuer den Transport. Leichtsinnigerweise begaben wir uns auf die Ladeflaeche des hinteren Landrovers. Es ging anschliessend ca 2 h auf Autobahnaehnlichen Strassen bei gefuehlten 120 km/h durch die Landschaft, so das wir nachdem wir angekommen waren einige zerzauste Frisuren korrigieren mussten. Angekommen hiess wir hielten bei einem kleinen Laden an der Strassenseite. Nach der 15 minuetigen Pause dachten wir es ginge auf der Strasse weiter, jedoch weit gefehlt. Wir bogen direkt nach dem Haus in die Wildnis ab und es ging auf Wegen weiter die wir in Deutschland nicht mal als Feldweg haetten gelten lassen. Nach den ersten 300 Metern kam auch schon der erste Fluss durch den der Landrover durch musste. Die Aneinanderreihung von Schlagloechern die dann folgte, die Strasse mir zu nenne sich verbot, war noch waghalsiger als alles was ich vorher gesehen hatte.  Durch diese Schlagloch-Sammlung fuhren wir dann noch mal geschlagene 60 Minuten. (Nach Angaben der Leute brauchen sie in der Regenzeit 6 Stunden fuer die Strecke)

Ankamen wir dann in einem kleinen Dorf wo die Strasse einfach mal aufhoerte. Das hier noch Leute leben war eigentlich unverstellbar, aber so war es. Die Gruppen wurden eingeteilt und die Wanderung zum Waterfall sollte beginnen. Nun ging es durch Matsch, Dreck, Reisfelder und alles was eben mal so vor uns lag in Richtung Wasserfall. Auch wenn ein kleiner Fluss vor uns lag musste der eben zu Fuss durchquert werden. Nach 30 Minuten gab es die erste Pause und unser Guide Thai verteilte leckere Sandwiches. Die Wanderung sollte jedoch noch wesentlich anstrengender werden. Auf lediglich einem klienen Trampelpfad folgten wir also unserem Guide auf Gedeih und Verderb. Wenn der Lonley Planet die Trekingtouren als recht anstrengend beschreibt, ist das kein bischen gelogen.

Um so mehr freuten wir uns als wir nach ca. 3 h an dem “Waterfall” ankamen, OK, Wasser war da, aber gefallen ist es nicht wirklich, sondern eher geplumpst, oder was auch immer Wasser aus einer Hoehe von ca 90 cm tut. Aber egal das Wasser war klar und lud zum schwimmen ein. Also kurz umgezogen und rein ins kuehle Nass. Es gab sogar eine kleine zip-line an der man sich festhalten konnte und bis ueber die Mitte der Lagune schingen konnte und sich dort reinfallen lassen konnte. Sehr toll.

IMG_0213Nach unserem Schwimm-Exkurs ging es nur ein paar Meter weiter zur Kueche, was das bedeutete haben wir erst spaeter festgestellt. Hier bekamen wir unsere Ausruestung zum zippen, und wir ahnten voller Vorfreude das der erste Zip kurz bevor stand. Und genau so war es dann auch. Nur ein paar Meter weiter endete der Weg und an einem riesigen Baum war ein Stahlseil befestigt. Hier haengt man sich mit der Rolle ,die an dem Gurt den man traegt befestigt ist, ein und rutscht an dem Stahlseil ca. 150 ueber dem Boden des Tals zur anderen Seite. Ein Wahnsinns-Erlebnis! Zugegeben das erste mal ist etwas befremdlich aber hat man erst mal Blut geleckt, kommt man so leicht nicht mehr davon los.

Der zweite Zip fuehrte bereits in unser Zuhause fuer die naechsten zwei Naechte – unser Baumhaus. Gelegen 50 Meter ueber dem Boden in einem alleinstehenden Baum das nur ueber Ziplines erreichbar ist. Ausgestattet mit Bad, Toilette und eine kleine Spuehle ist das fast schon komfortabel. Das Essen wird in der nahegelegenen Kueche zubereitet und uns via Zipline gebracht. Hier oben wird dann auch geschlafen. Es liegen fuer unsere Gruppe (4 Amerikaner, 2 Schweden und ein Franzose) auch schon Matratzen (in diesem Falle ist der Matratze sehr gedehnt zu betrachten, denn weich ist definitiv was anderes) brereit.

Nach ein paar weiteren, freiwilligen Zips gibt es auch schon Abendessen, Sticky Rice und verschidene leckere Gerichte aus Gemuese und Fleisch. Dazu gab es Kaffee, Tee und Wasser und selbstverstaendlich Ananas!

Schlafen gingen wir bereits um ca. 20 Uhr aus einem einfachen Grund, es wird dunkel! Also baute wir kurzerhand noch schnell die Mosquito-Zelte auf und verzogen uns darin unter dem lauten Protest der Katze den irgendein irrwitziger Laote auf dieses Baumhaus gesetzt hatte.

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