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Kulinarischer Hoechstgenuss

Nachdem wir hier in Chiang Mai angekommen sind haben wir erst einmal versucht alles soweit zu regeln. Wir haben also mit Vanee telefoniert und unseren Kochkurs auf heute vorverlegt.  Um 16 Uhr soll es also losgehen. Vorher sind wir noch mal etwas um die Haeuser (oder auch Huetten) gezogen und haben uns hier in Chiang Mai orientiert. Die Innenstadt ist in eine alte, leider nur noch in Teilen erhaltene Stadtmauer eingezwaengt, die von einem Wassergraben umgeben ist. Der innere Stadtteil war urspruenglich nur fuer die Koenigliche Familie und sehr hohe Beamten vorgesehen. Wir fuehlen uns selbstverstaendlich zu tiefst geehrt 😉

Nachdem wir uns in unserem Zimmer etwas abgekuehlt haben, hier wird es um die Mittagszeit doch auch recht warm, erreichte uns der Portier des Guesthouses via Telefon und berichtete uns das wir zum Kochkurs abgeholt werden. Vannee, die Koechin, wartete schon mit einem Tuk-Tuk vor der Tuere auf uns. Nach der Begruessung durften wir uns erst einmal unsere Gerichte aussuchen die wir kochen wollten. Wir haben uns fuer zwei Curry-Pasten, rot und gruen, Pad Thai (sozusagen das Nationalgericht hier, also gebratene Nudeln mit Gemuese und Tofu), einer Kokusnuss-Suppe, Huehnchen mit Cashews, Schweinefleisch mit Thai-Basilikum und aehnlichen Koestlichkeiten entschieden. Nun sollte es also losgehen. Die Fahrt mit dem Tuk-Tuk war alleine schon aufregend, da wir weit aus der Stadt fuhren. Der erste Stop war ein lokaler Vorstadt-Markt bei dem erst mal eingekauft wurde. Vannee erklaerte uns allerhand Gemuese- und Kraeutersorten und wir durften live erleben wir man aus einer Kokusnus denn Kokos-Milch und Kokos-Creme herstellt.

Bepackt mit all den guten Zutaten fuhren wir dann zu Vannee nach Hause, wo auf dem Hof des Hauses schon alles vorbereitet stand. Hier haben wir dann die Kochloeffel, in diesem Falle aber eher den Wok, geschwungen. Ersteinmal hiess es aber selbst Curry-Paste herstellen und zwar per Hand mit dem Moerser. Ganz schoen anstrengend aber das Ergebnis kann sich sehen bzw. schmecken lassen. Aus den eben hergestellten Curry-Pasten wurde dann auch gleich das erste Gericht gezaubert, naemlich ein Curry. Nach dem Kochen folgt logischerweise das Essen. Und so liessen wir es uns anschliessend schmecken.

Waere ich nicht dabei gewesen, wuerde ich nicht glauben das ich das selbst gekocht habe. Dieser Effekt zeigte sich auch bei allen anderen Gerichten. Mal etwas mit Fleisch, mal etwas ohne und immer mit ganz verschiedenen Zutaten. Eine wahrlich fantastische Erfahrung.

Zum Abschluss bekamen wir auch noch ein riesen Rezept-Buch mit all den Gerichten die wir gekocht haben, und denen die wir nicht gekocht haben!! Und das sind noch einige. Also Leute in Zukunft gibt es mehr Thai-Essen, Versprochen!!

 

One thought on “Kulinarischer Hoechstgenuss

  1. Kathrin

    Yay! 🙂
    Ihr dĂźrft uns direkt bekochen wenn ihr zurĂźck seid!

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