Till on Tour.com

Gemuetliches Sightseeing

Nachdem ja die letzten Tage viel Action war,  haben wir beschlossen etwas langsamer anzugehen. Erst mal lange ausschlafen, gemuetlich fruehstuecken gehen und anschliessend gut gehen lassen.

Gleich um die Ecke haben wir eine kleine Baeckerei entdeckt, die die franzoesischen Einfluesse uebernommen hat und sich in der Kunst des Croisant-backens geuebt hat.  Und wie koennen mit Stolz feststellen, sie haben es gemeistert. Hier in mitten der asiatischen Welt ein super leckeres frisch gebackenes Croisant zu bekommen hat schon was.  Ich wusste doch die Franzosen sind fuer irgendwas gut, wenn sie das Croisant schon nicht erfunden haben, haben sie es zumindest bis hierhergetragen. DANKE!

Wirklich nicht verwehren kann man sich dem Angebot der Massagen hier. An jeder Strassenecke bekommt man erstklassige Thai-Massagen (Nein, nicht das was Ihr denkt! Ohne Happy Ending!) Fuer ganze 4 Euro kann man sich hier eine Stunde lang durchkneten lassen, egal ob Fuss-, Ruecken- oder Nackenmassage. Herrlich!

Am naechsten Tag haben wir dann noch etwas von dem Sightseeing nachgeholt das wir noch nicht gemacht hatten. Hier direkt oberhalb von Chiang Mai gibt es den Doi Suthep. Einen grossen Berg der den zweitwichtigsten Tempel Thailands beherbergt. Die Legende besagt das ein Koenig diesen Tempel errichten lassen wollte und einen geeigneten Platz dafuer gesucht hat. Also liess er einen weissen Elefanten mit einem Heiligtum auf dem Ruecken einfach mal so herrenlos loslaufen. Dieser wanderte dann wohl ein paar Jahre herrum, Zeit haben die hier ja alle, und umkreiste dann wohl den Platz an dem heute der Tempel steht ein paar mal und legte sich dort hin zum sterben.

Und zu diesem Tempel wollten wir also. Wenn man direkt dorthinfahren moechte kostet das pro Person zwischen 10 und 20 Euro. Viel zu teuer. Also haben wir uns ein paar Geheimtipps eingeholt. Faehrt man mit einem Tuk-Tuk oder einem Red Taxi, kleine rote Lieferwagen die fuer den Personentransport umgebaut wurden, zum oertlichen Zoo, kostet es 1 Euro. Dort findet man dann wiederum spezielle Red Taxis, die nur den Berg rauf und runter fahren und das ebenfalls fuer 1 Euro. OK, man faehrt zwar meistens mit anderen zusammen aber das ist man ja hier bald gewoehnt. So hat es uns eben mal 2 Euro statt 20 Euro gekostet. Gewusst wie!

Der Tempel haelt wirklich was er verspricht. An Groesse und Gold kaum noch zu uebertreffen. Hier tummeln sich nicht nur Touristen, sondern auch viele Einheimische die eben mal um Glueck oder “Mo money” bitten moechten oder nur um Glueck bei der Hochzeit der Tochter. Obendrein wird man mit einem tollen Blick ueber Chiang Mai und die gesamte Umgebung belohnt.

Auch gewisse Dienstleistungen werden hier feilgeboten. So kann man sich gegen eine freiwillige Spende “segnen” lassen. Dier diensthabende Moench murmelt eine etwas das wie ein Zauberspruch wirkt und bespritzt einen dann mit etwas Wasser. Anschliessend bekommt man noch ein Baumwollbaendchen das man sich um das Handgelenkt bindet. Sobald dieses von selbst abfaellt sollen dann die Wuensche in erfuellung gehen. Naja wir sind gespannt.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Indonesien Trip