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Ein wahrlich königlicher Tag

Nachdem wir nun schon zwei Tage in Bangkok sind war es mal höchste Eisenbahn für etwas Kultur. Für heute hatten wir uns eine richtige Tempeltour vorgenommen.

Zuerst ging es mit dem Boot auf dem Fluss runter bis zum Königspalast. Da heute jedoch ein besonderer buddhistischer Tag war, war der Königspalast erst mal nur für Mönche geöffnet. Kurzerhand haben wir also zuerst Wat Arun auf der anderen Flussseite besucht. Unglaublich was die Thailänder da zusammengezimmert haben. Ein Temple dessen Kern aus einem zentralen Turm besteht und von 4 kleineren Türmen eingekreist wird.

Nachdem wir mit der Fähre wieder zurück an das Ufer des Königspalastes übergesetzt und ein paar Touristenfänger (denn Bauern sind wir ja nicht ;-)) abgewimmelt hatten, gelangten wir endlich in den Königspalast. Ein Bauwerk unglaublicher Ausmaße.

Kaum hatten wir die Tore betreten bot eine nette Tourist-Guide ihre Dienste an. Da der Königspalast wirklich zu den wichtigsten Bauwerken der Stadt gehört haben wir diese Dienste auch direkt in Anspruch genommen.

IMGP1879In einem Tempo als wolle sie die Zeit selbst überholen flogen wir durch die königliche Ausstellung in der allerlei güldene Ausstattungsutensilien ausgestellt waren. Was man halt so als König so braucht, ne goldene Whiskeyflasche, einen Gürtel aus Gold, Schwert und so weiter und so fort.

Anschliessend folgte ein Gang, naja, eher ein Lauf durch den Tempel. Hier ist der heiligste aller Buddhas ausgestellt, immer einer von Dreien. Der Winter-Buddha, der Sommer-Buddha oder der Regen-Buddha. Das war auch der erste Tempel in dem man nicht fotografieren durfte. Dank meines Tele-Objektives hab ich aber ein Lichtbild ergattern können.

Die nächste Etappe unserer Rennstrecke war der eigentliche Palast der heute nur noch für den “Head of State” und Staatsgäste vorbehalten ist. Der König lebt etwas ruhiger ausserhalb. Man kann sich kaum vorstellen vieviele Tempelbauten hier eng aneinander stehen und wieviel Tonnen Gold verbaut wurden.

Nun war es an der Zeit einen Happen zu uns zu nehmen. Zielsicher geleitete unsere Führerin uns auf einen nahegelegenen Markt wo wir bei einem kleinen Stand gebratenen Reis mit Hünchen und Ei gegessen haben. Dazu gab es frische Melonen und Erdbeeren.

Gut gestärkt und gut gelaunt ging es dann auf zu einer Klong-Fahrt. Klong sind die kleinen Wassergräben die ganz Bangkok durchziehen. Mit einem Longboat sind wir dann entlang von Villen und ärmlichen Gegenden geheizt. Und geheizt ist hier nicht übertrieben. An einem Tempel haben wir für ein paar Bath etwas Brot erstenden und die Fische gefüttert die sich fröhlich auf den Snack stürzten.

Nach unserer Rückkehr war dann noch der liegende Buddha zu besichtigen. In diesem Tempel liegt dein Buddha von 15 m Höhe und 46 m Länge und ruht vor sich hin. Auch hier wieder unvorstellbare Bauten.

Der Kultur genüge getan entschlossen wir uns noch für einen Drink auf eine Rooftop-Bar zu begeben dafür kam natürlich keine andere in Frage als die Nummer 1 der 10 besten Rooftop-Bars der Welt. Die Scirocco-Bar liegt auf dem höchsten Gebäude Bangkoks, dem State-Tower und bietet einen fantastsichen Ausblick mit fast 270 Grad über ganz Bangkok.

Ein absolut gelungener, um nicht zu sagen, königlicher letzter Tag in Bangkok. Morgen um 7.00 Uhr geht es dann mit dem Bus weiter nach Siem Reap, von wo wir aus Angkor Wat besuchen werden.

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