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Big Buddha

IMGP3786Nach nur 5 Stunden Schlaf, also wenig Zeit den Reiswein den man uns aufgedrängt hatte, zu verdauen, hieß es für uns schon wieder aufstehen. Auf dem Berg, vor dem wir genächtigt hatten, gibt es die größte Buddha-Statue in Süd-Ost-Asien. Um 7.00 Uhr hieß es also aufsitzen zur Auffahrt. Einige der Truppe sind sogar hochgelaufen aber das hat unsere körperliche Verfassung beim besten Willen nicht zugelassen.

Oben angekommen grinste uns die riesige Statue des Buddha schön fröhlich an. Hier gab es aber erst mal Frühstück. In einer kleinen Hütte aus Holz und Plastikplane zusammengezimmert sollte uns bewirten. Hier gab es ein Bahn Xeo, ein Pfannkuchen in den man Sojasprossen und Fleisch eingebacken hat, der dann zerrupft und in Blätter eingerollt wird. Je nach Blatt das man zum einrollen wählt ändert sich auch der Geschmack leicht. Die Eigentümerin der Hütte stellte uns jeweils das Bahn Xeo hin und dazu einen halben Wald an Blättern. Die ganze Sache schmeckt echt lecker ist aber zum Frühstück nicht so wirklich mein Geschmack. Einige Glas Tee später ging es dann zum Buddha, den man auch von innen besichtigen kann.

IMGP3772Leider ist er noch nicht fertiggestellt, dann dann kann man wohl zum Bauchnabel aufsteigen und rausschauen. Den anschließenden Aufstieg bis ganz zur Spitze des Gipfels traten nur noch wenige unserer Gruppe an. Zurück am Hotel sattelten wir wieder unseren Kleinbus und fuhren zu einem Restaurant auf dem Land, in dem es Mittagessen gab. Hier wurden diesmal recht exotische Sachen gereicht. Es gab wieder Wildschwein, an dem auch noch die Haut und die Haare dran waren, (nicht wirklich mein Fall), verschiedene gebratene Fischsorten, wiederum einen HotPot, diesmal aber mit allen Teilen eines Huhns, also inklusive Kopf, Füße und co.

Wir verabschiedeten uns von der Truppe und ließen uns am Busbahnhof absetzen. Eigentlich wollten wir mit Mailinh, einem recht angesehenen Busunternehmen, nach Can Toh weiterfahren, leider gab es hier jedoch keine Tickets mehr und wir mussten auf eine andere Firma ausweichen. Anders als bei Mailinh kann es bei anderen Firmen vorkommen das die Busse überladen werden. Wenn ich Bus sage meine ich einen Ford Transit bei dem man es geschafft hat irgendwie 16 Sitze einzubauen. Allerdings hatte das Unternehmen es geschafft ganze 23 Personen in diesen Bus zu bekommen. Nicht mitgezählt das Gepäck, das locker noch mal ein oder zwei Personen ausmacht. Nach ca. 2 Stunden hatten wir es dann nach Can Tho geschafft. Hier sind wir nach einem kurzem Einkaufsbummel bei dem wir noch Bannanen und Wasser gekauft haben auch schon in die Federn gesunken. Morgen geht es mal wieder früh raus. Wir wollen recht früh bei den schwimmenden Märkten sein. Ich werde berichten … 😉

Indonesien Trip